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Myome – wenn die Gebärmutter gutartige Knoten bildet

Häufig und meist harmlos

Myome gehören zu den häufigsten gutartigen Veränderungen der weiblichen Geschlechtsorgane. Es handelt sich dabei um Wucherungen der Gebärmuttermuskulatur, die einzeln oder in Gruppen auftreten können. Viele Frauen tragen Myome, ohne es zu wissen, weil sie oft keine Beschwerden verursachen.

In der Ordination von Dr. Doris Steiger-Bauer in Linz werden Myome individuell abgeklärt und begleitet. Ziel ist es, Sicherheit zu geben und nur dann zu behandeln, wenn es medizinisch wirklich sinnvoll ist.

Was genau sind Myome?

Myome entstehen aus dem Muskelgewebe der Gebärmutter. Ihr Wachstum wird unter anderem durch weibliche Hormone beeinflusst, weshalb sie vor allem im gebärfähigen Alter auftreten. Nach den Wechseljahren bilden sie sich häufig von selbst zurück.

Je nach Lage unterscheidet man verschiedene Formen – etwa Myome in der Gebärmutterwand, an der Außenseite oder in Richtung Gebärmutterhöhle. Die Lage bestimmt oft, ob und welche Beschwerden entstehen.

Mögliche Beschwerden

Ob Myome Beschwerden verursachen, hängt von Größe, Anzahl und Lage ab. Mögliche Anzeichen sind unter anderem:

  • Verstärkte oder verlängerte Regelblutungen
  • Zwischenblutungen
  • Druckgefühl im Unterbauch
  • Häufiger Harndrang
  • Rücken- oder Unterleibsschmerzen
  • Beschwerden beim Geschlechtsverkehr

Viele dieser Symptome sind unspezifisch. Deshalb ist eine gynäkologische Abklärung wichtig, um die Ursache sicher einzuordnen.

Wie Myome festgestellt werden

Häufig werden Myome zufällig im Rahmen einer Routineuntersuchung entdeckt. Mittels Ultraschall lassen sich Lage, Größe und Anzahl gut beurteilen. In manchen Fällen sind ergänzende Untersuchungen sinnvoll.

Eine regelmäßige Kontrolle hilft, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und den Verlauf im Blick zu behalten.

Wann eine Behandlung sinnvoll ist

Nicht jedes Myom muss behandelt werden. Solange keine Beschwerden bestehen, genügt oft eine regelmäßige Kontrolle. Eine Behandlung wird dann erwogen, wenn Myome Beschwerden verursachen, rasch wachsen oder einen Kinderwunsch beeinflussen.

Die Möglichkeiten reichen von medikamentöser Unterstützung über hormonelle Therapien bis hin zu operativen Verfahren. Welcher Weg passt, hängt von der persönlichen Situation, dem Alter und der Familienplanung ab.

Myome und Kinderwunsch

Myome können – je nach Lage – die Fruchtbarkeit oder den Verlauf einer Schwangerschaft beeinflussen. Gleichzeitig werden viele Frauen mit Myomen problemlos schwanger. Besteht ein Kinderwunsch, ist eine individuelle Beratung besonders wichtig, um mögliche Auswirkungen frühzeitig zu besprechen.

Beschwerden ernst nehmen

Starke oder veränderte Regelblutungen, anhaltendes Druckgefühl oder Unterleibsschmerzen sollten nicht einfach hingenommen werden. Eine frühzeitige Abklärung schafft Klarheit und ermöglicht eine gezielte, individuell abgestimmte Begleitung.

Persönliche Beratung bei Dr. Doris Steiger-Bauer

In der Ordination von Dr. Doris Steiger-Bauer in Linz steht die individuelle Betreuung jeder Patientin im Mittelpunkt. Bei Fragen zu Myomen oder unklaren Beschwerden kann jederzeit ein persönlicher Beratungstermin vereinbart werden.