Ein Thema, das viele Schwangere betrifft
Während der Schwangerschaft verändert sich der gesamte Stoffwechsel. Bei manchen Frauen kann der Körper den Blutzucker dadurch nicht mehr ausreichend regulieren, und es entsteht ein sogenannter Schwangerschaftsdiabetes, auch Gestationsdiabetes genannt. Er tritt unabhängig von früheren Erkrankungen auf und kann jede Schwangere betreffen.
In der Ordination von Dr. Doris Steiger-Bauer in Linz wird der Zuckerstoffwechsel als wichtiger Teil der Schwangerschaftsvorsorge betrachtet – mit dem Ziel, Mutter und Kind bestmöglich zu begleiten.
Wie es dazu kommt
In der Schwangerschaft bildet der Körper Hormone, die die Wirkung von Insulin abschwächen. Das ist normal und sichert die Versorgung des Kindes. Reicht die eigene Insulinproduktion nicht aus, um das auszugleichen, steigt der Blutzucker an. Meist tritt das in der zweiten Schwangerschaftshälfte auf.
Warum Beschwerden oft fehlen
Ein Schwangerschaftsdiabetes verursacht häufig keine spürbaren Symptome. Manche Frauen bemerken verstärkten Durst oder Müdigkeit, doch diese Anzeichen sind in der Schwangerschaft ohnehin häufig. Deshalb ist die gezielte Untersuchung so wichtig und nicht das eigene Körpergefühl allein ausschlaggebend.
Wer ein höheres Risiko hat
Bestimmte Faktoren können die Wahrscheinlichkeit erhöhen:
Übergewicht vor der Schwangerschaft
Diabetes bei nahen Verwandten
Schwangerschaftsdiabetes in einer früheren Schwangerschaft
Höheres Alter der Schwangeren
Polyzystisches Ovarialsyndrom (PCOS)
Ein erhöhtes Risiko bedeutet jedoch nicht, dass ein Schwangerschaftsdiabetes sicher entsteht, und er kann auch ohne erkennbare Risikofaktoren auftreten.
Wie die Untersuchung abläuft
Ein Zuckerbelastungstest, auch oraler Glukosetoleranztest genannt, gehört zur Schwangerschaftsvorsorge und wird in der Regel zwischen der 24. und 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Dabei wird der Blutzucker nüchtern sowie nach dem Trinken einer Zuckerlösung gemessen. Der Test dauert etwa zwei Stunden und ist ungefährlich. Bei erhöhtem Risiko kann eine frühere Abklärung sinnvoll sein.
Was bei einem auffälligen Ergebnis geschieht
Ein auffälliger Wert ist kein Grund zur Sorge, sondern der Beginn einer guten Begleitung. In vielen Fällen lässt sich der Blutzucker durch Ernährungsumstellung und regelmäßige Bewegung gut in den Griff bekommen. Zusätzlich wird der Blutzucker selbst kontrolliert und regelmäßig besprochen. Nur bei einem Teil der Frauen ist zusätzlich eine medikamentöse Behandlung notwendig.
Was im Alltag helfen kann
Hilfreich ist eine ausgewogene Ernährung mit mehreren kleinen Mahlzeiten über den Tag verteilt. Dazu gehören Vollkornprodukte, Gemüse, Eiweiß und wenig stark zuckerhaltige Getränke. Auch moderate Bewegung, etwa Spaziergänge, unterstützt den Zuckerstoffwechsel. Wichtig ist, dass die Empfehlungen zur individuellen Situation passen.
Nach der Geburt nicht vergessen
In den meisten Fällen normalisiert sich der Blutzucker nach der Geburt wieder. Dennoch ist das Risiko für einen späteren Typ-2-Diabetes erhöht. Eine Kontrolle einige Wochen nach der Geburt sowie regelmäßige Untersuchungen in den folgenden Jahren sind deshalb sinnvoll.
Gut informiert statt verunsichert
Ein Schwangerschaftsdiabetes ist gut behandelbar, und bei guter Begleitung verlaufen die meisten Schwangerschaften unkompliziert. Wichtig ist, ihn rechtzeitig zu erkennen und nicht auf die leichte Schulter zu nehmen.
Persönliche Beratung bei Dr. Doris Steiger-Bauer
In der Ordination von Dr. Doris Steiger-Bauer in Linz steht die individuelle Betreuung jeder Patientin im Mittelpunkt. Bei Fragen zum Zuckertest, zur Ernährung oder zu auffälligen Werten in der Schwangerschaft kann jederzeit ein persönlicher Beratungstermin vereinbart werden.
Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung inhaltlich geprüft.