Illustration einer Frau mit langem dunklem Haar, die entspannt im Gespräch mit einer Ärztin sitzt, während die Ärztin ein Ultraschallbild auf einem Tablet erklärt. Warme, pfirsichfarbene Illustration

Zysten an den Eierstöcken – meist harmlos, aber gut im Blick behalten

Ein Befund, der viele Frauen verunsichert

Beim Ultraschall heißt es manchmal: „Da ist eine Zyste am Eierstock.” Für viele Frauen löst dieser Satz zunächst Sorge aus. Dabei sind Eierstockzysten sehr häufig, und in den allermeisten Fällen handelt es sich um harmlose Veränderungen, die keiner Behandlung bedürfen.

In der Ordination von Dr. Doris Steiger-Bauer in Linz werden Zysten sorgfältig beurteilt und verständlich erklärt, damit aus einem Zufallsbefund keine unnötige Angst entsteht.

Was eine Zyste eigentlich ist

Eine Zyste ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Hohlraum. An den Eierstöcken entstehen solche Bläschen häufig im Rahmen des normalen Zyklus: Jeden Monat reift ein Follikel heran, aus dem beim Eisprung die Eizelle freigesetzt wird. Bleibt der Eisprung aus oder bildet sich der Follikel nicht zurück, kann daraus eine funktionelle Zyste werden.

Welche Arten von Zysten es gibt

Je nach Entstehung unterscheidet man verschiedene Formen:

Funktionelle Zysten, die mit dem Zyklus zusammenhängen und sich meist von selbst zurückbilden
Endometriosezysten, die im Zusammenhang mit einer Endometriose entstehen können
Dermoidzysten, die gutartige Gewebeanteile enthalten
Zystische Veränderungen bei PCOS

Welche Form vorliegt, lässt sich meist gut durch eine Ultraschalluntersuchung beurteilen.

Welche Beschwerden auftreten können

Viele Zysten verursachen keinerlei Beschwerden und werden zufällig entdeckt. Je nach Größe und Art können jedoch Symptome auftreten:

Ziehende oder drückende Schmerzen im Unterbauch
Zyklusveränderungen oder Zwischenblutungen
Völlegefühl oder Druck auf Blase und Darm
Schmerzen beim Geschlechtsverkehr

Bei starken, plötzlich einsetzenden Unterbauchschmerzen, besonders mit Übelkeit oder Fieber, sollte rasch ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden, da in seltenen Fällen eine Zyste platzen oder sich der Eierstock drehen kann.

Wie die Abklärung abläuft

Die wichtigste Untersuchung ist der Ultraschall. Dabei lassen sich Größe, Lage und Aussehen der Zyste gut beurteilen. Ob die Zyste glatt begrenzt und einfach gebaut ist oder auffällige Anteile enthält, entscheidet über das weitere Vorgehen. Ergänzend können Blutuntersuchungen oder weiterführende Bildgebung sinnvoll sein.

Abwarten, kontrollieren oder behandeln

In vielen Fällen genügt eine Kontrolle nach einigen Wochen bis Monaten, da sich funktionelle Zysten häufig von selbst zurückbilden. Eine Behandlung wird dann erwogen, wenn eine Zyste Beschwerden verursacht, sehr groß ist, wächst oder im Verlauf Auffälligkeiten zeigt. Die Möglichkeiten reichen von hormoneller Unterstützung bis hin zu einem operativen Eingriff, der meist schonend erfolgen kann.

Zysten und Kinderwunsch

Die meisten Zysten beeinträchtigen die Fruchtbarkeit nicht. Bei bestehendem Kinderwunsch ist es dennoch sinnvoll, einen Befund abklären zu lassen, besonders bei Endometriosezysten oder wiederkehrenden Zysten.

Regelmäßige Kontrolle gibt Sicherheit

Die gute Nachricht: Wer seine Vorsorgetermine wahrnimmt, bemerkt Veränderungen früh und kann sie im Verlauf beurteilen lassen. Ein Zufallsbefund ist deshalb meist kein Grund zur Sorge, sondern ein Anlass für eine gezielte Kontrolle.

Persönliche Beratung bei Dr. Doris Steiger-Bauer

In der Ordination von Dr. Doris Steiger-Bauer in Linz steht die individuelle Betreuung jeder Patientin im Mittelpunkt. Bei Fragen zu einem Ultraschallbefund oder bei Unterbauchbeschwerden kann jederzeit ein persönlicher Beratungstermin vereinbart werden.

Dieser Beitrag wurde mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt und vor der Veröffentlichung inhaltlich geprüft.