Ein häufiges, aber belastendes Problem
Eine Blasenentzündung gehört zu den häufigsten Infektionen bei Frauen überhaupt. Die meisten Betroffenen kennen das unangenehme Brennen beim Wasserlassen, den ständigen Harndrang und das Druckgefühl im Unterbauch. Bei vielen Frauen bleibt es bei einer einzelnen Episode – bei anderen kehren die Beschwerden jedoch immer wieder zurück.
In der Ordination von Dr. Doris Steiger-Bauer in Linz werden wiederkehrende Blaseninfekte ernst genommen und individuell abgeklärt, statt sie als bloßes „Pech“ abzutun.
Warum Frauen besonders häufig betroffen sind
Die weibliche Anatomie begünstigt Blasenentzündungen: Die Harnröhre ist deutlich kürzer als beim Mann, wodurch Bakterien leichter in die Blase aufsteigen können. Zusätzlich liegt die Harnröhrenöffnung in unmittelbarer Nähe zu Scheide und After, was die Übertragung von Keimen erleichtert.
Auch hormonelle Faktoren spielen eine Rolle. Nach den Wechseljahren verändert sich die Schleimhaut von Harnröhre und Blase durch den sinkenden Östrogenspiegel, was die Anfälligkeit für Infekte zusätzlich erhöhen kann.
Wann spricht man von „wiederkehrend“?
Von wiederkehrenden Blasenentzündungen spricht man in der Regel, wenn mindestens zwei Infekte innerhalb eines halben Jahres oder drei innerhalb eines Jahres auftreten. In diesem Fall lohnt sich eine genauere Abklärung, um mögliche Ursachen zu erkennen.
Mögliche Auslöser und Risikofaktoren
Mehrere Faktoren können das Risiko für wiederkehrende Infekte erhöhen:
Geschlechtsverkehr als möglicher Auslöser
Unzureichende Trinkmenge
Zurückhalten des Harndrangs über längere Zeit
Hormonelle Veränderungen in den Wechseljahren
Bestimmte Verhütungsmethoden
Anatomische Besonderheiten
Nicht jede Frau ist gleichermaßen betroffen – das individuelle Risiko hängt von mehreren Faktoren gleichzeitig ab.
Wie eine Abklärung abläuft
Bei wiederholten Infekten ist es sinnvoll, den Ursachen genauer auf den Grund zu gehen. Dazu gehören ein ausführliches Gespräch, eine Urinuntersuchung sowie bei Bedarf eine Ultraschalluntersuchung der Blase und Nieren. So lässt sich unterscheiden, ob eine anatomische, hormonelle oder verhaltensbedingte Ursache vorliegt.
Was vorbeugend helfen kann
Je nach individueller Situation gibt es verschiedene Ansätze, um das Risiko für erneute Infekte zu senken:
Ausreichende Flüssigkeitszufuhr über den Tag verteilt
Wasserlassen nach dem Geschlechtsverkehr
Regelmäßiges, vollständiges Entleeren der Blase
Angepasste Intimhygiene
Gegebenenfalls lokale hormonelle Unterstützung nach den Wechseljahren
Welche Maßnahmen im Einzelfall sinnvoll sind, sollte immer individuell besprochen werden.
Wann rasches Handeln wichtig ist
Fieber, Schmerzen im Rücken- oder Flankenbereich oder ein deutlich verschlechtertes Allgemeinbefinden können auf eine aufsteigende Infektion hindeuten und sollten zeitnah ärztlich abgeklärt werden.
Beschwerden nicht einfach hinnehmen
Viele Frauen behandeln wiederkehrende Blasenentzündungen über Jahre hinweg selbst, ohne die eigentliche Ursache zu kennen. Dabei kann eine gezielte Abklärung oft helfen, die Häufigkeit der Infekte deutlich zu reduzieren.
Persönliche Beratung bei Dr. Doris Steiger-Bauer
In der Ordination von Dr. Doris Steiger-Bauer in Linz steht die individuelle Betreuung jeder Patientin im Mittelpunkt. Bei wiederkehrenden Blasenentzündungen oder anhaltenden Beschwerden kann jederzeit ein persönlicher Beratungstermin vereinbart werden.